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Kursmodule

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Diagnostik, Planung, Therapie - Grundlagen
Zielsetzung dieses Kurses ist es, durch praktische Umsetzung adäquater Analysen eine effiziente Behandlungsplanung zu erarbeiten. Mittels der Hasund-Analyse wird die Kephalometrie mit fließenden Normen und leitenden Variablen für jeden Patienten individuell interpretierbar. Sie gibt Sicherheit für die Entscheidung Ex oder NonEx wie auch für die Abgrenzung zur gnathischen Chirurgie. An typischen Fallbeispielen wird das strukturierte Vorgehen dargestellt.

Diagnostik, Planung, Therapie - Workflow bei komplexen Kasuistiken
Auf der Basis unverzichtbarer Analysen werden komplexe Kasuistiken umfassend vorgestellt. Das strukturierte Vorgehen umfasst: Triage; Prioritätenliste; Anamnese; schrittweise und fortlaufende Diagnostik; Apparaturenspektrum; effektive Biomechanik; Verlaufskontrolle. Spannende Beispiele werden zur Problemerkennung und -lösung herangezogen, wobei auch Pitfalls offen gezeigt und kritisch evaluiert werden. Für die sofortige Umsetzung in der täglichen Praxis erfolgen gemeinsame Planungen und hands-on Übungen zur Biomechanik.
Frühbehandlung
Zum Management der Frühbehandlung werden Indikation, Timing, geeignete Planungen und Therapien vorgestellt. Eine wichtige Grundlage sind Kenntnisse der normalen und abweichenden Okklusionsentwicklung. Präventive und interzeptive Maßnahmen, sowie das HANSA-System und geeignete Apparaturen zur GaumenNahtErweiterung werden präsentiert.
Herausnehmbare Apparaturen - Spektrum, Workflow, Grenzen
Von der Frühbehandlung bis hin zur Retention haben herausnehmbare Geräte ihr definiertes Einsatzspektrum. Im Kurs befassen wir uns mit: Indikation und Kontraindikation, der klinischen Handhabung und den technischen Elementen von monomaxillären aktiven und passiven Plattenapparaturen, FKO-Geräten, den HANSA I, HANSA II und HANSA III Apparaturen sowie der HANSA IV-Schiene für die Gelenktherapie. Die individuell zu erwartende biomechanische Wirkung wird in Abhängigkeit von Parametern wie differenziertes Wachstum, Morphologie und Funktion erläutert.
Management der individualisierten Straight-Wire Technik
Dieser seit Jahrzehnten bekannte und bereits legendäre Einführungskurs vermittelt umfassend alle Aspekte der Straight-Wire Technik. Lassen Sie sich mit dem Idealbogenkonzept als Grundlage der sechs Behandlungsphasen vertraut machen und lernen Sie, unterstützende Apparaturen wie Transpalatinal-, Lingualbögen und intra-/extraorale Verankerungsmittel einzusetzen. Praktisches Umsetzen erfolgt durch „Behandlung“ eines Fallbeispieles am Typodonten.
Extrabiegekurs
Auch die „Straight“-Wire Technik erfordert Biegegeschick. Verlieren Sie die Scheu vor allen vermeintlich schwierigen Extraelementen. Üben Sie alle Varianten des Torques und weitere Elemente des 1., 2 . und 3. Ranges in Vikingerbögen, Loopbögen, Aufrichtebögen, Kontraktionsbögen, Protrusionsbögen und, und, und… Der potenzielle biomechanische Effekt der im Kurs erarbeiteten Biegeübungen wird am Typodonten simuliert. Die klinische Anwendung wird anhand von Fallbeispielen erläutert.
Offener Biss und offene Konfiguration
Eine Herausforderung stellt das Vorgehen beim dentoalveolär offenen Biss, erst recht aber bei einer offenen Konfiguration dar. Die differenzialdiagnostische Abklärung des Charakters der Malokklusion bestimmt dabei die Strategie des therapeutischen Vorgehens. An einer Vielzahl klinischer Fallbeispiele mit unterschiedlicher Ätiologie wird ein klar definiertes Behandlungskonzept vorgestellt. Am Typodonten wird die für den offenen Biss relevante Biomechanik geübt.

Tiefer Biss und tiefe Konfiguration
Die Problematik der Tiefbissbehandlung wird umfassend erörtert. Gesichtstyp, basale Konfiguration, dentoalveoläre Verhältnisse und Wachstumsvorgänge bestimmen das therapeutische Vorgehen und verlangen individuelle Behandlungskonzepte, die an klinischen Fallbeispielen aufgezeigt werden: einleitende Behandlung mit dem HANSA-Gerät, Multibandbehandlung mit Vikingerbögen zur Bisshebung und Retention mit geeigneten Geräten. Gemeinsame Biegeübungen am Typodonten.
Ex – NonEx Entscheidungsparameter und Therapien
Ex? oder NonEx? – das ist die Frage! Sie zieht sich wie ein roter Faden durch die Kieferorthopädie vom Milchgebiss bis in die bleibende Dentition. Neben den typischen Extraktionstherapien sind auch 6er-Ex, 7er-Ex, UK-Frontzahn-Ex, und das Vorgehen bei Aplasien Inhalt des Kurses. Die jeweiligen Voraussetzungen, Indikation und Timing werden erörtert. Hierbei orientiert sich die Strategie der Behandlung an der individuellen basalen und dentoalveolären Relation, unter Beachtung der erforderlichen Verankerung. Das praktische Vorgehen wird anhand klinischer Fallbeispiele demonstriert. Es erfolgen gemeinsame Biegeübungen zur individualisierten Straight-Wire Technik.
Klasse II - was läuft, was nicht
Am häufigsten sind wir in der täglichen Praxis mit Klasse II-Malokklusionen konfrontiert. Nicht immer wird das Behandlungsziel erreicht, Rezidive können auftreten. Ziel des Kurses ist es, solche Probleme künftig zu minimieren. Die Komplexität innerhalb der Klasse II/1, der Kl.II/2 und der Kl.II/3 erfordert eine klare diagnostische Abklärung. Eine korrekte Caput-Fossa-Relation ist durchgehend zu verifizieren, initial ggf. mittels Schienen, fortlaufend durch manuelle Zentrikbestimmung; sie ist wesentlich für die Verankerung. Gesichtstyp, dentoalveoläre und basale Relation, Art und Ausmaß von Dysfunktion sowie die Stellung der Inzisivi sind bestimmend für die Planung und Wahl der Behandlungsmittel. Praktische Biegeübungen erfolgen zur speziellen Klasse II Bioechanik.
Klasse III – Behandlungsstrategien
Die Behandlung von Patienten mit Klasse III Malokklusionen stellt hohe Anforderungen selbst an den erfahrenen Praktiker. Korrektes Timing therapeutischer Maßnahmen kann in der Zeitspanne zwischen Milchgebissperiode und abgeschlossenem skelettalen Wachstum variieren. Der Kurs vermittelt adäquate Analysen zur Abklärung von Indikation und Kontraindikation der Frühbehandlung, der Möglichkeiten rein kieferorthopädischer Behandlung und der Notwendigkeit gnathischer Chirurgie. Geeignete Behandlungsmethoden und Geräte, bei gegebener Indikation kombiniert mit extraoralen Kräften zur Protraktion, werden demonstriert. Der Kurs wird von praktischen Übungen begleitet.
Asymmetrien
Bei allen Malokklusionen können asymmetrische Befunde, sei es dentoalveolär, skelettal oder funktionell bedingt, vorkommen. Sorgfältige Differenzialdiagnostik führt zur Wahl geeigneter herausnehmbarer und /oder festsitzender Behandlungsmittel. Hands-on Übungen werden zu Diagnostik und Biomechanik durchgeführt.
Erwachsenenbehandlung
Die Entscheidung zur kieferorthopädischen Behandlung Erwachsener basiert auf speziellen Prämissen, wie der Frage nach früheren Behandlungen, dem Dentitionsbefund hinsichtlich erfolgter restaurativer Versorgung, der altersbedingten biologischen Veränderungen und dem Anliegen des Patienten. Kursschwerpunkte sind: Gewebsreaktion, parodontale Faktoren, Weichgewebe, morphologische Grenzen für kausale Therapie, funktionelle Verhältnisse, soziale Faktoren, spezielle Biomechanik, hands-on Biegeübungen.
Biegen in der Justierungsphase und Retention
Die Endphase der aktiven Behandlung, das Finishing, entscheidet wesentlich über die Qualität des Behandlungsergebnisses. Justierungsaufgaben mit individualisierter Straight-Wire Technik, sowie Indikation und Leistungsspektrum des Positioners werden ausführlich behandelt. Der Übergang zur Retention erfordert geeignete Apparaturen. Hierbei sind Auswahl und Gestaltung der Geräte, basierend auf einer differenzierten Anfangsdiagnostik, bereits bei der Behandlungsplanung weitgehend vorgegeben. Betrachtungen zu Restwachstum, Retentionsdauer, Rezidiv versus Langzeitstabilität und weitere Kriterien der Überwachung werden an zahlreichen klinischen Fallbeispielen erläutert. Gemeinsame Biegeübungen erfolgen zur Justierungsphase.
Troubleshooting
In diesem Kurs werden typische Probleme aus der kieferorthopädischen Praxis aufgegriffen. Sie erhalten Tipps für Situationen, die aus dem Ruder zu laufen drohen. Schlüsselwörter: Resorptionen, Ankylosen, sekundär retinierte Molaren, Restlücken, Verankerungsverlust, Management der „Nichtschokoladenseite“, Rezidive. Durch fortlaufende Diagnostik und konsequente Therapieplanung werden Sicherheitsnetze aufgespannt, die zu einer Optimierung des Behandlungsergebnisses führen.
Workflow bei Eckzahnverlagerung und weiteren Dentitionsstörungen
Die Inzidenzrate von Anomalien des Zahnwechsels steigt vom Milchgebiss bis zur bleibenden Dentition an. Die Eckzahnverlagerung stellt uns dabei vor besondere Herausforderungen. Ätiologie, Morphogenese und schrittweise Diagnostik führen zur jeweiligen Therapie. Behandlungskonzepte und Freilegungsmethoden sowie bewährte Apparaturen zur Eckzahneinstellung werden erörtert. Weiter ist das Vorgehen bei verlagerten/retinierten Front- und Seitenzähnen Inhalt des Kurses. Bei Ankylosen, primären Durchbruchsstörungen, unter- oder überzähligen Zähnen werden Diagnostik, Planung und Therapie an typischen Patientenbeispielen dargestellt.
viking

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